Tag 165
Dienstag 09.12.2025 Namibia
237 km von Swakopmund (NA) bis Cha-re (NA)
22.485 km ab Bramsche
Wir verlassen Swakopmund wieder Richtung Sesriem / Sossusvlei. Die Fahrt geht mal wieder durch wunderschöne Landschaften durch Wüste, Berge und Canyon. Wir schaffen es allerdings nicht mehr bis nach Sesriem, da wir uns unterwegs ein bisschen verquatscht haben. Wir haben ein Paar aus Deutschland getroffen, welche in einem Steyr unterwegs sind und ebenfalls schon die Westroute durch Afrika gefahren sind. So quatschen wir bestimmt ca. 1,5 Stunden am Straßenrand und tauschen Erfahrungen aus. Sehr nettes Paar.
Wir übernachten beim "Bushman´s Desert Camp" (420 NAD, ca. 21,- €). Wie der Name vielleicht vermuten lässt, liegt dieses mitten in der Wüste in einer kleinen Senke zwischen den Bergen. Sehr coole Aussicht hier. Es gibt auch ein kleines Wasserloch, an dem sich abends ein paar Oryx blicken lassen.
Zum Abendessen basteln wir Königsberger Klopse im Dutch-Oven mit ordentlich Kapern.
Tag 166
Mittwoch 10.12.2025 Namibia
120 km von Cha-re (NA) bis Spes Bona (NA)
22.605 km ab Bramsche
Da wir nur noch etwa 120 km zu fahren haben bis Sesriem, lassen iwr es morgnes etwas entspannter angehen und fahren erst gegen 11 Uhr los und sind auch bereits gegen 14 Uhr beim Campingplatz (Sossus Oasis 390 NAD, ca. 19,50 €). Unterwegs sehen wir noch einige Schakale und natürlich auch einige Oryx und Strausse. Da wir erst morgen früh zu den Dünen fahren wollen, entspannen wir den Nachmittag am Pool. Ist schon ein bisschen schräg so sich in der Wüste in nem eiskalten Pool abzukühlen.
Da wir bei morgen bei Sonnenaufgang aufbrechen wollen, gehen wir relativ zeitig schlafen.
Tag 167
Donnerstag 11.12.2025 Namibia
243 km von Spes Bona (NA) bis Sesriem (NA)
22.605 km ab Bramsche
Boah war das ein anstrengender, aber auch geiler Tag heute. Wir fahren bereits um 6 Uhr morgens in den Nationalpark rein, um möglichst der Mittagssonne in den Dünen zu entgehen. Die letzten 4 km vom Park sind eine reine Sandpiste, die leider nicht mit großen Fahrzeugen befahren werden darf (Wäre aber tatsächlich kein Problem gewesen). Es gibt zwar einen Shuttle für die letzten paar km, dieser ist aber mit ca. 10,- € pro Person unverschämt teuer. Michelle hat aber einfach mal ein paar Touristen aus Deutschland angequatscht und diese nehmen uns in ihrem Toyota gerne mit hin.
Angekommen bei den großen Dünen machen wir uns direkt an den Aufstieg von "Big Daddy". So heißt die größte Düne hier. Der Aufstieg ist echt anstrengend durch den feinen Sand und wir brauchen ca 1,5 Stunden bis wir oben sind. Dafür werden wir aber mit einem grandiosen Ausblick über die Dünen belohnt. Echt genial hier...
Der Abstieg ist deutlich angenehmer. Es geht in Lauf-Hopse-Schritt die Düne seitlich wieder herunter zum "Deadvlei" - einer ausgetrockneten Tonpfanne mit alten abgestorbenen Bäumen, die durch das extrem trockene Klima konserviert wurden.
Nachdem wir genügend Bilder gemacht haben, machen wir uns wieder zu Fuß auf den Rückweg zum Parkplatz. Die Touristen, die uns mit her genommen haben sind leider schon wieder weg. Wir haben aber Glück und einer der Shuttle Fahrer hat Mitleid mit uns und sammelt uns auf der Hälfte des Weges ein und nimmt uns mit.
Anschließend fahren wir noch zum Sesriem Canyon. Hier kann man durch den trockenen Canyon wandern und hat links und rechts ca. 50m hohe Steilwände aus Kies-Sandstein-Gemenge. Nach einer kurzen Wanderung geht es dann weiter. Heute haben wir uns für die Nacht "Tolou´s Lodge" (300 NAD, ca. 15,- €) rausgesucht. Hier können wir neben einer Lodge campen und die Toilette und Dusche benutzen. Das coole hier ist die Dachterasse auf der Lodge, auf der wir den Sonnenuntergang genießen können.
Tag 168
Freitag 12.12.2025 Namibia
266 km von Sesriem (NA) bis Aus (NA)
23.114 km ab Bramsche
fHeute fahren wir weiter bis nach Aus. Unterwegs schauen wir uns noch kurz das Duwisib Castle an. Dieses wurde 1908 von einem deutschen Kolonialisten im alten Stil erbaut. Schon sehr kurios so mitten in der Wüste.
In Aus schlafen wir in der "Namib Garage" (400 NAD, ca 20,- €). Der Platz ist jetzt nichts besonderes aber für eine Nacht ganz nett.
Leider ist es hier nicht so einfach einen Platz zum wildcampen zu finden, da an den Straßen links und rechts überall Zäune sind. Falls doch mal ein Feldweg o.ä. kommt, ist hier ein Tor davor mit dem Hinweis "private". Ein bisschen nervig so. Es gibt aber ausreichend Campingplätze, sodass man zumindest keine Not hat einen Schlafplatz zu finden.
Tag 169
Samstag 13.12.2025 Namibia
124 km von Aus (NA) bis Lüderitz (NA)
23.238 km ab Bramsche
Boah war das plötzlich kalt in der Nacht. Wir hatten im STAR mal gerade 16 °C und draußen waren es nur 10 °C. Sobald die Sonne rauskommt ist es aber wieder ruck-zuck warm.
Wir fahren weiter nach Lüderitz. Unseren Schlafplatz dort finden wir in Form eines Parkplatzes eines Restaurants (The Portuguese Fisherman). Der Deal ist, dass wir abends zum essen wieder kommen, dafür können wir den ganzen Tag dort parken und die Nacht dort schlafen. Der Parkplatz ist eingezäunt und liegt direkt am Meer. Es gibt sogar eine kleine Dusche mit Toilette die wir benutzen können.
Lüderitz selbst ist ein sehr nettes Städtchen, wenn der krasse Wind nicht wäre. Auch hier sieht man sehr krass den Einfluss der deutschen Kolonialzeit auf Namibia. Wir spazieren auch noch über Shark Island und genießen die Aussicht auf das Meer und die umliegenden Inseln. Wirklich sehr nett hier.
Das Essen abends beim Fisherman war auch echt super. Michelle isst Fisch und ich bestelle das Gericht des Tages mit Hummer, Garnelen und Tintenfischringen. Beides sehr lecker. Es war auch das erste Mal, dass ich überhaupt Hummer gegessen habe. Sonst ist mir das immer zu teuer, aber hier war das Gericht mit etwa 20,- € echt bezahlbar. War zwar gut, aber ich bleibe trotzdem eher ein Fleisch-Fan. Zum Nachtisch gibt´s noch Malve-Pudding, Brandy und Amarula.
Tag 170
Sonntag 14.12.2025 Namibia
194 km von Lüderitz (NA) bis irgendwo an der C13 (NA)
23.432 km ab Bramsche
Heute schauen wir uns "Kolmanskuppe" an. Hierbei handelt es sich um eine alte Stadt der deutschen Diamantensucher, welche inzwischen zu einer Geisterstadt im wahrsten Sinne des Wortes verwüstet ist.
Nachdem wir ein Stückchen weiter gefahren sind, machen wir noch einen kurzen Stopp bei den wilden Pferden der Namib. Es gibt ein Wasserloch an dem bestimmt 50 - 70 wild lebende Pferde rumstehen. Es handelt sich um verwilderte Hauspferde aus der Kolonialzeit, die sich an das Wüstenklima angepasst haben. Ein paar Strausse und Oryx sind auch da.
Heute schlafen wir mal an einem einfachen Rastplatz an der Straße. Dieser liegt an der C13, welche nicht allzu stark befahren ist und man steht ganz nett zwischen einigen Steinen.
Tag 171
Montag 15.12.2025 Namibia
215 km von irgendwo an der C13 (NA) bis Aussenkehr (NA)
23.647 km ab Bramsche
Weiter geht´s auf der C13 gen Süden. Kurz hinter Rosh Pinah verläuft die Straße dann entlang des Oranje Rivers durch den Ai Ais - Richtersveld Transfrontier Park. Landschaftlich mal wieder total schick.
Wir fahren bis zum "Norotshama River Resort" (414 NAD pro Nacht, ca. 20,50 €) in Aussenkehr. Hier wollen wir ein paar Tage bleiben um mal wieder STAR-Wartung zu machen, Website zu basteln und etwas entspannen. Das machen wir dann auch direkt und verbringen den Nachmittag bei ca. 35 °C am Pool mit eiskaltem Bier von der Bar. Das Beste was man bei diesen Temperaturen machen kann.
Tag 172
Dientag 16.12.2025 Namibia
Aussenkehr (NA)
23.647 km ab Bramsche
Heute passiert nicht viel, außer ein bisschen katern und Website basteln und so...
Tag 173
Mittwoch 17.12.2025 Namibia
Aussenkehr (NA)
23.647 km ab Bramsche
Wartung und Reinigung:
- Abschmieren / Fetten / Ölen
- Kabel von Füllstandsensor Tank Fahrerseite repariert, jetzt wissen wir auch wieder wie voll der Tank ist
- Dieselkanister geflickt mit 2-Komponenten-Metallkleber (da hatte sich ein Loch rein gescheuert)
- Fensterheber Beifahrerseite etwas gerichtet (hat gehakt)
- Verschluss der Schublade beim Waschbecken wieder befestigt
- Dieselumschaltventil etwas nachgezogen (hat geleckt)
- Fliegengitter bei der Tür genäht
- Rückfahrkamera gereinigt
Leider haben wir bei der Wartung festgestellt, dass der Rahmen vom Aufbau an beiden Seiten einen Riss hat. Nach dem vordersten Auflagepunkt geht der Rahmen bestimmt noch nen Meter weiter ohne Auflage. Das ist wohl zu viel für die afrikanischen Straßen und genau an den Auflagepunkten sind die Risse. Das muss auf jeden Fall geschweißt und verstärkt werden. Das wollen wir in Kapstadt machen. Hoffentlich hält das noch so lange. Damit das nicht schlimmer wird, haben wir das mit etwas Holz, welches wir passend zugesägt haben, unterfüttert. Damit sollte das Schwingen nun nicht mehr so stark sein. Der Rahmen von Fahrzeug selbst hat zum Glück nichts. Der ist auch deutlich massiver.
Tag 174
Donnerstag 18.12.2025 Namibia
Aussenkehr (NA)
23.647 km ab Bramsche
Hier in der Nähe gibt es einen Offroad-Track, der in einer Runde von 43 km durch einen Canyon führt (100 NAD pro Fahrzeug, ca. 5,- €). Diesen fahren wir heute mit dem Moped ab. Das coole ist, dass es nur einen Schlüssel fürs Tor gibt und man somit definitiv alleine auf dem Track ist. Es geht zunächst durch den Canyon, dann weiter durch die Berge und ein ausgetrocknetes Flussbett, vorbei an vielen Köcherbäumen und schließlich durch die Weinfelder zurück zur Hauptstraße. Es gibt sehr sandige Passagen und auch steinige. Die Runde mit dem Moped zu fahren hat echt Spaß gemacht und mal wieder grandiose Landschaften.
Zurück am Camp entspannen wir noch etwas am Pool und lassen den Abend im Restaurant mit Pizza und Burger ausklingen.
Tag 175
Freitag 19.12.2025 Namibia
78 km von Aussenkehr (NA) bis Ai-Ais (NA)
23.725 km ab Bramsche
Irgendwie sind wir heute nicht so richtig weit gekommen. Eigentlich wollten wir in Ai-Ais nur einen kleinen Zwischenstopp machen, aber als wir ankommen, beschließen wir doch die Nacht hier zu bleiben. Wir wollen ein bisschen in den Fish River Canyon hineinwandern. Da es aber heute 42 °C im Schatten sind, dauert unsere Wanderung nur ne dreiviertel Stunde und wir machen uns zügig auf den Weg zum Pool um uns abzukühlen. Nur doof, dass der Pool von der heißen Quelle hier gespeist wird und das Wasser so ca. 35 °C warm ist. Nicht wirklich ne Abkühlung. Die Abkühlung kommt erst wenn man wieder raussteigt und der Wind den nassen Körper abkühlt.
Abends machen wir dann mal wieder ein Feuerchen und kochen Bolognese im Dutch-Oven.
Tag 176
Samstag 20.12.2025 Namibia
123 km von Ai-Ais (Na) bis Hobas (Na)
23.848 km ab Bramsche
Wir quatschen morgens noch etwas länger mit einem sehr netten Paar aus Südafrika. Dadurch wird die Abfahrt etwas später und wir kommen erst gegen Mittag beim Fish River Canyon an. Dort machen wir am Aussichtspunkt lecker Spiegeleier mit Bacon und genießen die Aussicht. Wir fahren noch 2 weitere Aussichtspunkte an und dann anschließend weiter zum Canyon Road House wo wir übernachten (540 NAD, ca. 27,- €). Dort geht es natürlich erstmal in den Pool und anschließend essen wir im Restaurant Oryx-Steak und Burger. Das Steak haben die echt gut hinbekommen und auch der Burger ist top.
Tag 177
Sonntag 21.12.2025 Namibia
332 km von Hobas (NA) bis Aorab (NA)
24.180 km ab Bramsche
Heute wollen wir bis an die Grenze nach Südafrika fahren und diese dann morgen überqueren. Wir wollen den Grenzübergang bei Rietfontain nehmen, da wir noch unbedingt in die Kalahari in den Kgalagadi Transfrontier Park möchten. Unterwegs sehen wir noch ein Schild an der Straße "Distellery". Da halten wir natürlich an und es gibt ein kurzes Gin-Tasting :-)
Unsern Schlafplatz finden wir auf einer Farm, welche auch einen kleinen Campingplatz für 2-3 Fahrzeuge hat (Schankolk Farm Camping, 200 NAD, ca. 10,- €). Da wir keinen Strom oder so benötigen, zeigt uns der Farmer einen super Platz abseits der Farm an einem sehr schönen kleinen See. Hier machen wir es uns zum Tagesabschluss mit einem Feuerchen gemütlich.
Tag 178
Montag 22.12.2025 Namibia / Südafrika
132 km von Hobas (NA) bia Struizendam (ZA)
24.312 km ab Bramsche
Die Grenze nach Südafrika war mal wieder total angenehm und entspannt. Nach ca. 1 Stunde sind wir schon durch beide Seiten durch. Der nette Beamte hat sogar noch unser restliches Geld 1:1 in Rand gewechselt (man kann in Namibia mit ZAR bezahlen, aber in Südafrika nicht mit Namibia Dollar).
Wir fahren zunächst nach Askham um dort ein wenig einzukaufen und ein SIM Karte zu besorgen. Das mit der SIM Karte ist aber nicht so einfach, da es keinen Shop hierfür gibt. Wir fragen uns durch und geraten zum Glück an einen extrem freundlichen Mitarbeiter o. Manager eines kleinen Baumarktes. Dieser schickt einen Polizisten los um eine Karte zu besorgen. Nach ca. 15 Minuten werden uns dann 2 SIM Karten mit dem Polizeiauto geliefert :-) und wir dürfen diese noch nicht einmal bezahlen. Super nette Leute. Im nächsten Laden können wir uns dann ein Datenpaket kaufen und die SIM Karte aufladen (30 GB für 265 ZAR, ca 13,- €).
Nachdem das erledigt ist fahren wir weiter Richtung Nationalpark und schlafen auf einem Campingplatz ca. 35 km davor (Kalahari Trails Meerkat Sanctuary, 400 ZAR, ca. 20,- €). Das coole an den Camp ist, dass es zu einem Sanctuary für Erdmännchen gehört. Es gibt zwei kleine Gehege in denen diese aufgepeppelt und dann in der Nähe wieder ausgewildert werden. Auch auf dem Campingplatz leben viele Erdmännchen, welche dort herumlaufen.
Morgen wollen wir dann in den Nationalpark. Da die Campingplätze im Park alle komplett ausgebucht sind, wollen wir diesen nur als Tagesbesucher besuchen und abends wieder herausfahren. Aber mal wieder haben wir totales Glück und treffen abends noch auf ein Familie aus Südafrika, welche am nächsten Tag ebenfalls in den Park wollen. Diese haben die Nummer einer Dame von der Rezeption und schaffen es tatsächlich für uns noch einen Platz zu reservieren. Hier hat wohl kurzfristig jemand storniert. Mal wieder Schwein gehabt.
Wir hatten heute - am ersten Tag in Südafrika - direkt drei extrem nette Begegnungen mit extrem hilfsbereiten Menschen. Das Land macht jetzt schon Spaß.
Tag 179
Dienstag 23.12.2025 Südafrika
259 km von Struizendam (ZA) bis Twee Rivieren (ZA)
24.571 km ab Bramsche
Angekommen beim Park müssen wir zunächst einmal zur Rezeption und den Eintritt für 2 Tage + Campingplatz bezahlen (Twee Rivieren, inkl. Eintritt ca. 1600 ZAR, ca. 80,- €). Unseren Platz reservieren wir mit unserem Klapptisch und fahren direkt in den Park rein (ca. 7:30 Uhr). Es gibt 2 Standard-Routen vom Camp aus. Eine lange Runde von ca. 9 Stunden Dauer und eine kurze von ca. 3 Stunden. Wir machen heute die große Runde. Der Name Twee Rivieren kommt daher, dass sich hier 2 Flüsse bzw. ausgetrocknete Flussbetten treffen. Es geht an einem Flussbett hoch, dann durch die Dünen zum anderen Flussbett und dort wieder zurück. Diese Runde hat insgesamt ca. 230 km - natürlich nur Schotter- und Sandpiste. Die Landschaft in der Kalahari ist echt cool mit den roten Dünen. Zu dieser Jahreszeit regnet es aber hin und wieder, sodass die Dünen fast alle mit grünem Gras und Büschen überzogen sind. Wir brauchen für die Runde inkl. Frühstückspause etwa 10 Stunden, da wir sehr langsam fahren um die Tiere zu beobachten. Es gibt sehr viele Oryx, Büffel und diverse andere Antilopen/Gazellen, Strauße und andere lustige Vögel, Schakale, Giraffen usw. Wir haben Glück und bekommen sogar an unterschiedlichen Stellen 2 Löwen zu sehen. Ein älteres Männchen mit einer sehr beeindruckenden schwarzen Mähne und ein etwas jüngeres Männchen. Dieses liegt nur 2 Meter von uns entfernt entspannt unter einem Baum und als der STAR die Druckluft abbläst, erschrickt er sich und schaut uns direkt an. Sehr cooles Erlebnis. Selbst ein Eulennest haben wir entdeckt, sowie sehr junge Gnu-Babies. Der Mutter hängt sogar noch die Nabelschnur hinten raus.
Als wir wieder im Camp sind und so entspannt am Feuer sitzen, gibt es auch noch einen Sandsturm und wir müssen nach drinnen flüchten. Leider hatten wir die Fenster auf und dementsprechend ist drinnen überall feiner Sand verteilt. Auch unsere gegrillten Fleischspieße knirschen etwas zwischen den Zähnen.
Tag 180
Mittwoch 24.12.2025 Südafrika
197 km von Twee Rivieren (ZA) bis Struizendam (ZA)
24.768 km ab Bramsche
Für heute haben wir uns nur die kleine Runde vorgenommen und wollen dafür mehr Stopps an den Wasserlöchern usw. machen. Dadurch sind wir trotzdem den ganzen Tag unterwegs. Als wir schon fast wieder aus dem Park raus sind (ca. 10 km vorher) sehen wir auf dem Weg drei Autos stehen die irgendetwas beobachten. Wir sehen aber nicht was das wohl sein könnte und fragen nach. Unter einem Baum im Schatten liegt tatsächlich ein Gepard herum, den wir in dem hohen Gras erst gar nicht finden können. Etwas später steht er aber noch auf und wir können ihn in seiner ganzen Pracht bewundern. Es ist auch echt witzig was der so für Geräusche macht. Hört sich an wie ein sehr hohes Mauzen - eher wie ein Vogel oder so. Außerdem haben wir heute noch entdeckt, dass in dem Eulennest tatsächlich auch 2 Küken sitzen :-)
Wir beschließen wieder beim Meerkat Sanctuary zu übernachten, da uns der Platz gut gefallen hat und wir keine Lust mehr haben noch viel weiter zu fahren. Als wir dort ankommen ist es auch bereits 18:00 Uhr. Heiligabend in kurzer Hose zwischen Dünen hatten wir bislang auch noch nicht. Unser Feststagsmenü besteht aus Instant-Nudeln.
Tag 181
Donnerstag 25.12.2025 Südafrika
322 km von Struizendam (ZA) bis Augrabies (ZA)
25.090 km ab Bramsche
Unser nächstes Ziel sind die Augrabies Fälle. Wir suchen uns mal wieder einen Campingplatz in der Nähe, wo wir ein paar Tage stehen wollen. Unsere Wahl fällt auf das Khamkirri Camp (480 ZAR, ca. 24,- €). Dieses liegt zwischen Weingütern direkt am Oranje Fluss. Wir haben Glück, dass wir noch einen Platz bekommen. Das Camp ist wohl bei den Einheimischen sehr beliebt und viele Südafrikaner verbringen hier ihren Weihnachts- / Sommerurlaub. Wir tätigen noch einige Video-Anrufen in die Heimat um Weihnachtsgrüße auszutauschen und abends wollen wir eigentlich noch grillen. Irgendwie verquatschen wir uns aber mit unseren Nachbarn und kommen da irgendwie nicht zu. Unsere Nachbarn füttern uns aber freundlicherweise mit durch.
Tag 182
Freitag 26.12.2025 Südafrika
Augrabies (ZA)
25.090 km ab Bramsche
Mal wieder ein Website und Entspannungstag...
Tag 183
Samstag 27.12.2025 Südafrika
Augrabies (ZA)
25.090 km ab Bramsche
Heute machen wir eine Halbtagestour mit den Moped zu den heißen Quellen von Riemvasmaak. Wir gehen ein bisschen wandern und anschließend entspannen in den warmen Pools.
Gegen 14:00 sind wir wieder am Camp. Als wir abends dann am grillen sind, kommt Johan vorbei und schenkt uns eine Oryx-Boerewors (so ne runde Bratwurst) aus eigener Jagd. Da wir den Grill bereits voll haben, kommt diese aber erstmal in die Truhe. Johan und seinen Bruder haben wir gestern am Camp kennengelernt, als sie bei uns am STAR vorbei gekommen sind. Die beiden sind mit ihrer kompletten Familie hier (etwa 20-25 Leute) und machen Urlaub. Wir verbreden uns für später und treffen uns bei deren Lager. Wir werden sehr herzlich empfangen und die ganze Familie ist extrem gastfreundlich und gut drauf. Das war echt ein netter Abend.
Tag 184
Sonntag 28.12.2025 Südafrika
91 km von Augrabies (ZA) bis Augrabies (ZA)
25.181 km ab Bramsche
Wir verlassen Khamkirri heute und fahren mit dem STAR weiter zu den Augrabies Falls (325 Rand pP, ca. 16,50 €). Die Fälle sind sehr beeindruckend und es gibt mehrere Aussichtspunkt, welche wir ablaufen / abfahren. Es sind aber sehr viele Touristen hier und es ist etwas überlaufen. Da haben uns die Kalandula Fälle in Angola definitiv besser gefallen.
Da es bereits 17:30 Uhr ist, als wir aus dem Park rausfahren, nehmen wir direkt den ersten Campingplatz (Kameldooring Camping, 425 Rand, ca. 21,50 €). Dieser liegt ebenfalls direkt am Oranje River nur dieses Mal auf der anderen Uferseite. Luftlinie vielleicht 10 km vom vorherigen Platz entfernt.
Tag 185
Montag 29.12.2025 Südafrika
505 km von Augrabies (ZA) bis Hardeveld (ZA)
25.686 km ab Bramsche
Reiner Fahrtag ohne besondere Vorkommnisse. Schlafplatz: Hardeveld Lodge / Camping (360 Rand, ca. 18,- €).
Tag 186
Dienstag 30.12.2025 Südafrika
365 km von Hardeveld (ZA) bis Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Noch ein reiner Fahrtag bis zum vorletzten Campingplatz der Reise in Franschhoek (Otter´s Bend Lodge, 450 Rand, ca. 22,50 €). Hier wollen wir jetzt für ca. 7 - 10 Tage bleiben und die Reise quasi ausklingen lassen, bevor es dann zum Einlagern zu Duncan geht.
Franschhoek liegt zwischen den Bergen inmitten von diversen Weingütern und relativ nah an Kapstadt und der Küste. Der perfekte Ausgangspunkt also für einige Tagestouren mit dem Moped. Die Betreiber vom Camp sind sehr nett und unkompliziert. Es gibt einen kleinen Pool, einen großzügigen, urigen Gemeinschaftsraum mit Küche und Kamin mit einem schön angelegten Außenbereich direkt an einen kleinen Bach. Unseren Truck parken wir neben dem englischen Doppeldecker-Bus des Betreibers Baujahr 1941 (glaube ich). Diesen will der Betreiber tatsächlich noch restaurieren und evtl. zu einem Camper ausbauen. Geiles Projekt.
Zum Abendessen gibt es die Oryx-Wurst von Johan. Extremst lecker und saftig. Vielen Dank nochmal ;-)
Tag 187
Mittwoch 31.12.2025 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Nach den letzten anstrengenden Tagen beschließen wir erstmal auszuschlafen und heute einen entspannten Tag einzulegen. Wir gehen ein bisschen durch Franschhoek flanieren, welches nur etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt ist. Die Stadt ist seeehr touristisch und es wimmelt von - zumeist gut betuchten Touristen, die im wesentlichen zum Wein trinken in den ganzen Weingütern hierherkommen. Also probieren wir das auch mal aus. Wir picken uns die "Black Elephant Vintners" heraus, da diese sich auf deren Website etwas entspannter präsentieren und nicht so abgedreht zu sein scheinen. Außerdem ist das Weingut sehr gut fußläufig von der Stadt aus zu erreichen (es gibt hier zwar auch so ne Wein-Bimmelbahn mit der man die ganzen Weingüter abfahren kann, aber das ist wohl nix für uns). Das Wine-Tasting ist dann tatsächlich auch ganz entspannt. Wir probieren insgesamt 6 Weine und jaaa die schmecken auch alle unterschiedlich...aber vielmehr kann ich da jetzt auch nicht zu sagen. So für uns Biertrinker, schmecken alle Weine irgendwie einfach nur nach Wein... Lustig ist, dass der die Weine immer erklärt und unsere Meinung dazu wissen möchte... "Ohhh da müsst ihr jetzt besonders auf den feinen Geruch nach Lavendel und auf die fruchtige Note im Abgang achten..." oder so ähnlich... vielmehr als einem zustimmenden Kopfnicken fällt uns da irgendwie nicht zu ein.
Danach geht es schnell weiter zur TukTuk Micro Brewery. Hier machen wir ein Bier-Tasting mit 5 unterschiedlichen Sorten Bier - das ist schon besser :-). Weiter zum Station-Pub - hier ist der Hauswein Jägermeister. So langsam fühlen wir uns wieder besser aufgehoben. Es gibt noch ein Pizza und ein paar weitere Biere und dann ist auch schon fast Sylvester. Da uns der DJ aber zu eintönig wird (son Hiphop-Trance-Techno-Zeugs) gehen wir dann doch noch eine Station weiter und landen im "Mat Hatter Pub". Hier gibt es dann live Musik mit einer 2-Mann-Band. Die ist zwar auch nicht so wirklich gut, aber entspannter als der DJ. Wir feiern mit einigen Whisky Cola ins neue Jahr und machen uns dann so gegen 00:30 auf den Heimweg zum Camp (war der Hinweg auch schon so lang...???).
Tag 188
Donnerstag 01.01.2026 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Wir schlafen erstmal etwas länger und verbringen dann einen entspannten Nachmittag an einem nahe gelegenen Stausee. Neujahr in Badehose am See zwischen Bergen und schönstem Sonnenschein hatten wir auch noch nicht...
Tag 189
Freitag 02.01.2026 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Michelle hatte die Idee für ein paar Tage noch ein zweites Moped zu mieten. So müssen wir nicht die ganze Zeit zu zweit auf unserer kleinen 125er durch die Gegend fahren. Die Idee finden wir super und mieten kurzerhand online bei Hertz für 4 Tage eine BMW 310 GS für 885 Rand pro Tag (ca. 44,- €). Als wir diese morgens um halb neun abholen wollen, erklärt uns der Mitarbeiter, dass die gebuchte Maschine aufgrund einer defekten Batterie leider nicht verfügbar ist und ob wir denn auch mit der BMW F750 GS zum gleichen Preis einverstanden wären... naja da müssen wir dann wohl oder übel die deutlich größere und schnellere Maschine nehmen ;-)
Wir sind nun also mit zwei Maschinen unterwegs - Michelle auf unserer Yamaha und ich auf der BMW. Das fahren ist so tatsächlich viel entspannter. Heute wollen wir aber noch keine große Tour in Angriff nehmen und beschließen uns heute um Taschen für den Rückflug zu kümmern. Wir haben keine großen Koffer oder so mitgenommen, da wir diese nicht die ganze Zeit mitschleppen wollten. Um nicht sinnlos Geld auszugeben, kaufen wir 2 große wasserdichte Duffel Bags, welche wir auch für Rundreisen mit dem Motorrad nutzen wollen und 2 große Wanderrucksäcke. Solche haben wir auch noch nicht und die kann bestimmt auch mal wieder gebrauchen (z.B. als Rucksack-Tourist mit dem Shinkansen durch Japan oder so).
Der Tag ist so relativ schnell rum und wir sind gegen 17:30 wieder zurück am Camp. Natürlich musste ich das Leih-Motorrad dann auf dem Rasen erstmal schön auf die Seite legen und den Spiegel abbrechen. Die Maschine stand eigentlich schon, aber irgendwie hab ich in dem Moment nicht mit dem Gewicht und dem hohen Schwerpunkt gerechnet. Das wars dann wohl mit der Selbstbeteiligung (2.000 Rand, ca. 100 €).
Tag 190
Samstag 03.01.2026 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Wir haben uns von unserem Camp-Betreiber gestern noch einige schöne Motorradstrecken mit schönen Pässen zeigen lassen. Heute machen wir eine Runde beginnend von Franschhoek nach Stellenbosch und weiter an den Strand nach Gordon´s Bay. Hier gibt es erstmal ein ordentliches Frühstück, bevor es dann weiter zum Pinguine gucken nach Betty´s Bay geht. In Hermanus machen wir dann einen kleinen Bummel durch die Stadt und an den Klippen am Strand entlang. Nun wollen wir zum Panthera Africa Big Cat Sanctuary. Als wir dort ankommen sehen wir auf den Schilder allerdings, dass man dieses nur mit vorheriger Buchung besuchen kann. Wir haben aber mal wieder Glück und es gibt noch etwas Platz in der Führung um 16:00 Uhr. Die Führung dauert etwa 1,5 - 2 Stunden und danach geht es über den Franschhoek Pass wieder zurück zum Camp. Ein langer aber auch sehr geiler Tag. Die Straßen an der Küste und der Pass durch die Berge sind absolute Traumstraßen und wir konnten uns gar nicht satt sehen.
Tag 191
Sonntag 04.01.2026 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Da der Tag gestern sehr lang war, drehen wir heute eine etwas kürzere Runde durch die Berge. Wieder einmal absolute Traumstraßen - insbesondere der Bain´s Kloof Pass.
Tag 192
Montag 05.01.2026 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Für heute haben wir eine recht lange Runde geplant, von daher fahren wir morgens sehr pünktlich um 7 Uhr los. Wir fahren die Küste runter zum Kap der Guten Hoffnung und anschließend auf der anderen Seite des Zipfels wieder hoch über den Chapman´s Peak Drive
bis nach Kapstadt und wieder zurück nach Stellenbosch, wo wir das Moped gegen 18:00 Uhr wieder abgeben. Eine absolut grandiose Runde. Wir ärgern uns zwar über den extrem hohen, frechen Eintrittspreis für den Nationalpark beim Kap der Guten Hoffnung (515 Rand pP, ca. 26,- €), aber die Aussichten und die Straßen sind absolut genial. Wir fanden zwar die Anreise von ca. 26.000 km in 6 Monaten zum Kap der Guten Hoffnung etwas lang, aber es ist echt nett hier.
Tag 193
Dienstag 06.01.2026 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Website + entspannen + dutchen (Cola-Fleisch + Kräuterbutter-Zupfbrot)
Tag 194
Mittwoch 07.01.2026 Südafrika
Franschhoek (ZA)
26.051 km ab Bramsche
Heute ist unser letzter Tag in Franschhoek und wir lassen es ganz entspannt angehen. Morgen geht es dann weiter zu Duncan. Dort wollen wir den STAR einlagern, bis wir in ein paar Monaten oder so wieder kommen um nochmal einen kleinen Urlaub in Südafrika zu verbringen, bevor wir den STAR dann wieder nach Deutschland verschiffen. Außerdem wollen wir ihn dort noch einmal ordentlich sauber machen, einige Reparaturen erledigen und noch einmal Kapstadt besuchen. Von daher wollen wir einige Tage aus seinem Campingplatz bleiben, bevor es dann am 15.01. zurück nach Deutschland geht.
Tag 195
Donnerstag 08.01.2026 Südafrika
102 km von Franschhoek (ZA) bis Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Wir lassen uns Zeit und kommen gegen 14:00 Uhr am Campingplatz von Duncan (200 Rand pro Nacht, ca. 10,- €) an. Der Platz ist sehr entspannt und man merkt, dass er sich stark auf das Verschiffen und Lagern von Reisemobilen, Motorrädern usw. spezialisiert hat. Diese stehen hier einfach überall herum. Der Campingplatz selbst ist jetzt nichts besonderes aber dafür sehr günstig. Der Platz ist halt für die Bedürfnisse der Overlander ausgelegt, die hier zumeist ihre Tour starten oder beenden und diese vorbereiten oder noch einiges am Fahrzeug machen wollen. Es gibt auch eine kleine Werkstatt, in der auch an einigen Fahrzeugen gearbeitet wird und einen Reinigungsplatz. Neben dem Campingplatz gibt es auch noch ein paar Zimmer.
Wir machen heute aber nichts mehr am Auto und wollen morgen damit starten.
Tag 196
Freitag 09.01.2026 Südafrika
Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Als erstes wird der STAR und das Moped von außen ordentlich sauber gemacht. Das hat auch schon fast den ganzen Tag gedauert und wir sind nachmittags ganz schön K.O. Das liegt natürlich auch an der Sonne, die uns den ganzen Tag auf den Kopf ballert.
Tag 197
Samstag 10.01.2026 Südafrika
Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Weiter geht´s mit Wartung und einigen kleineren Reparaturen. Die größeren Sachen können wir hier noch nicht machen, da wir erst Ersatzteile aus Polen benötigen. Das machen wir dann wenn wir das nächste Mal wieder kommen oder wenn der STAR wieder in Deutschland ist. Wir zeigen dem Mechaniker auch noch die Stellen die geschweißt werden müssen. Er kann das auch wohl gerne machen, aber leider ist er im Moment zu sehr mit anderen Fahrzeugen beschäftigt, sodass wir uns darauf einigen die Arbeiten bis zu unserer Rückkehr zu verschieben. Dann haben wir mehr Vorlauf und können das ganze besser planen und die können evtl. einige Stahlteile besorgen.
Außerdem fangen wir auch schon mit der Innenreinigung an, welche wir aber heute nicht mehr fertig bekommen
Tag 198
Sonntag 11.01.2026 Südafrika
Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Die Innereinigung wird heute abgeschlossen. Wir schaffen es auch noch alle Klamotten usw. durchzusortieren und schonmal die Taschen grob zu packen.
Tag 199
Montag 12.01.2026 Südafrika
Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Da wir nun eigentlich schon soweit mit allem fertig sind wird es heute etwas ruhiger. Wir reinigen noch die Fahrerkabine und anschließend gammeln wir ein bisschen, klären die letzten Details mit Duncan und basteln etwas an der Website rum.
Tag 200
Dienstag 13.01.2026 Südafrika
Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Wir machen heute unseren letzten Ausflug auf dieser Tour und fahren mit dem Moped nach Kapstadt. Zunächst schauen wir uns die Innenstadt ein wenig an und dann das Castle of Good Hope. Anschließend fahren wir mit der Seilbahn den Tafelberg hinauf und genießen die grandiose Aussicht über die Stadt und die Bucht. Den Tag beenden wir dann an der V & A Waterfront. Hier stellen wir uns mit Schnitzel und Bier schonmal ein bisschen auf Deutschland ein, bevor wir dann wieder zurück zum Camp fahren.
Tag 201
Mittwoch 14.01.2026 Südafrika
Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Dies ist unser letzter Tag in Afrika. Morgen fliegen wir zurück nach Deutschland. Wir machen alles soweit für die Einlagerung und für den Flug morgen final fertig.
Tag 202
Donnerstag 15.01.2026 Südafrika
Atlantis (ZA)
26.153 km ab Bramsche
Unser Rückflug geht um 18:30 vom Flughafen Kapstadt mit Emirates über Dubai nach Frankfurt. Zunächst fliegen wir etwa 9 Stunden von Kapstadt nach Dubai, haben dort etwa 2,5 Stunden Aufenthalt und dann geht es nochmal 7 Stunden von Dubai nach Frankfurt. Beide Flüge waren sehr ruhig und entspannt. Mit der umfangreichen Bordunterhaltung verging die Zeit auch relativ schnell.